What’s up with the swarm? Im Rahmen dieses Panels sprachen vier Jugendliche von 10 bis 17 Jahren über ihre Internet- und Mediennutzung. Was dabei herauskam:

Sie nutzen:
– lieber Snapchat als SMS
– Oft auch Skype oder Facetime
– Whatsapp
– Netflix, Hulu, Watchever
– Youtube (LeFloid, Was geht ab?)
– Spiele wie Hayday
– zum Musikhören via Spotify
– Desktop-Websites eher selten – „Wenn ich bei meiner Oma den Laptop anmache, dann ist da Spiegel Online.“
Sie sind:
– technisch versiert – „Wenn mein Vater sagen würde: ‚Das darfst du dir nicht angucken‘ – dann würde ich einen Proxy benutzen.“
– sich der Gefahren des Internets bewusst, auch in Bezug auf Nacktbilder

Fernsehen:
– nur noch entweder zufällig bei den Eltern oder bei sehr speziellen Interessen wie Football, bestimmten Serien oder einen ganz bestimmten Film. „Das Programm ist der komplette Schrott.“
Facebook ist uncool, weil:
– zuviel Gebettel um Likes
– zu viel Blabla
– zu wenig Inhalte von Freunden, zu wenig persönliches
– zu viel viraler Scheiß
– zu viele uninteressante Videos
– nur gut für kurze Kommunikation
– es voll peinlich ist, wenn deine Eltern dich markieren
– Dialog: „Kriegen deine Eltern denn alles zu sehen, was du postest?“ – „Ich poste ja nichts.“

Instagram ist doof, weil:
– es ist nur Selbstmarketing
– da ist alles Fake und zu perfekt
– die Instagram-Famies nerven
– es ist so was wie eine persönliche Gala und darum Zeitverschwendung

„Es gibt immer neue Trends –  du musst jetzt da hin oder da hin – man kann schon mit 16 seine Lebensabschnitte einteilen nach Nutzung sozialer Netzwerke.“

Sie mögen:
– Videoblogs von Künstlern
– Persönliche Inhalte, in denen auch Persönliches gezeigt wird
– authentische Ansprache
Nachrichten wollen sie als groben Überblick, was so los ist, und konsumieren sie:
– kompakt morgens über NDR Info (seriöslich?!)
– über „Was geht ab?“ auf Youtube
– über News-Apps (lesen nur die Teaser)