Es begann auf dem Barcamp 2014 in Hamburg. Schon länger hatte ich mit dem Gedanken gespielt, aus den Erfahrungen rund um meine völlig verrückte Weltreise einen Vortrag zu machen. Dann hörte ich David Aguirre bei seinem Bericht über seine Radtour von Hamburg nach Barcelona zu und wusste: Das gehört zusammen!

Auf der freundlichen Internetkonferenz Nebenan durften wir dann die Keynote halten. Wir waren erst gar nicht (und dann doch ziemlich) aufgeregt:

Hier eine Zusammenfassung unseres Vortrages „Disrupt your daily life – hau‘ ab und finde dich selbst! Wie man persönlich und beruflich vom Ausbrechen profitiert“:

Wir beschweren uns oft und sind unzufrieden, aber wir ändern nichts. Das ist ziemlich dämlich.

David und ich haben’s getan. Wir erzählen unsere ganz persönlichen Geschichten vom Ausbrechen. Obwohl unsere Auslöser und Wege ganz unterschiedlich waren, haben wir nämlich ähnliche Erfahrungen gemacht und Learnings mitgenommen.

Wir berichten…
… warum wir’s getan haben (Todesangst vs. Unzufriedenheit.)
… wie wir das geschafft haben (Planung und Wahnsinn.)
… was wir gelernt haben (Durchhalten. Improvisieren. Loslassen.)
… was unsere größen Ängste waren (Krankheit! Pleite! Mord und Totschlag!)
… wie wir damit umgegangen sind (Augen zu und durch!)

Wir verraten…
… wie Ausbrechen (fast) jedem gelingen kann und dass es nicht so unmöglich ist, wie es zunächst scheinen mag
… was man dafür braucht
… wie man die ersten winzig kleinen Schritte macht
… welche Fragen man sich vorher stellen sollte (Wohnmobil? Wohltätigkeit? Wanderstiefel?)
… wie man persönlich daran wächst (Anpassungsfähigkeit, Optimismus und Ommm!)

Außerdem zeigen wir…
… wie man konkret beruflich vom Ausbrechen profitiert (Profilschärfe, Baby!)
… welche Ausbrecher-Skills im Job gefragt sind (Risikobereitschaft, Zähigkeit, Durchhaltevermögen, Offenheit, Lösungsorientierung usw.)
… wie man es seinem (zukünftigen) Chef bzw. Auftraggeber erklärt (Hallo? Sogar die Spießer von McKinsey finden das cool.)

Unser Fazit:
Es ist bei uns jetzt nicht alles rosa und perfekt und voller Glitzer, aber wir sehen klarer, sind fokussierter und glücklicher als vorher. Ausbrechen lohnt sich in jedem Fall.

Also, wenn ich unseren Vortrag in einem Kettensatz zusammenfassen müsste:

Wie du deinen inneren Schweinehund mit ein paar niedrigschwelligen Tricks in den Rucksack lockst und ihn dann ganz reinstopfst, um damit deinem Herzen zu folgen, ein insgesamt zufriedenerer und auch ein bisschen erfolgreicherer Mensch zu werden.“

Und so kam’s an:

Nun. Falls also jemand Input zum Thema Disruption möchte (und auf Dr. Alban steht) – uns hat der Vortrag so viel Spaß gemacht, wir würden ihn glatt noch mal halten.