Hilfe bei Trauer

Wie sich Trauer so anfühlt

Oma ist gestorben

Einen geliebten Menschen zu verlieren, das ist das Schlimmste auf der Welt. Man kann nichts tun, außer es zu akzeptieren. Hilfe bei Trauer, das ist unbeschreiblich schwer. Ich habe  in sechs Jahren sieben Menschen verloren. Zwei davon – Omi und Opi – waren die allerwichtigsten Personen in meinem Leben, seit ich denken kann.

Es wird besser

Das ist elendig hart. Aber ich habe eine Sache gelernt: Es geht vorbei, es geht weiter, es wird besser, eine Stunde nach der anderen, einfach weiteratmen, Tag für Tag, man kommt ganz langsam wieder klar, man schwimmt immer ein Stück mehr zurück an die Oberfläche.

Und das eigene Leben ist ein verdammtes Geschenk. Wir sollten es nutzen.

Was mir bei der Verarbeitung meiner Trauer geholfen hat, ist Schreiben. All meine Gefühle und Gedanken rauszulassen, das war sehr heilsam. Oh, und dieses Zitat:

Die Qualität einer Beziehung entscheidet sich nicht am Sterbebett, sondern in all den Jahren davor

Was natürlich auch eine unschätzbar große Hilfe bei Trauer ist: professionelle Gesprächspartner aka Therapeutinnen und Therapeuten. Dafür muss und sollte sich niemand schämen. Bei der Suche helfen beispielsweise die Krankenkassen. Dieser wunderbar informative Artikel von Kati für Kleinerdrei ist aber auch Gold wert!

Akute Hilfe bei Trauer, Einsamkeit, Angst und jeder Art von Seelenschmerz gibt’s  übrigens – ja, total oldschool – natürlich auch hier bei der Telefonseelsorge.

Hier könnt ihr meine Texte zum Thema lesen. Vielleicht helfen sie euch ja ein kleines bisschen. Das wäre schön.

Was wir vom Tod lernen können

Was wir vom Tod so alles lernen können

Der Tod gehört zum Leben. Aber er tut weh. Wie gehen wir damit um, wenn geliebte Menschen sehr krank sind und in absehbarer Zeit sterben? Ich habe mit meinen kranken Großeltern darüber gesprochen. Das war schwer – aber gut und wichtig.

Was der Gedanke an den Tod für mein Leben bedeutet

Was der Gedanke an den Tod für mein Leben bedeutet

Wir werden alle sterben – doch das verdrängen wir gern, lenken uns davon ab. Dabei findet das Leben im Moment statt. Wie wäre es zur Abwechslung also mal damit, todesmutig der eigenen Sterblichkeit ins Auge zu blicken?

Hilfe bei Trauer

Wie sich Trauer so anfühlt

Du fährst mit dem Fahrrad durch Berlin, die Sonne geht bald unter und du möchtest wieder zwischen Oma und Opa sitzen, auf der kleinen Bank vor dem Schuppen im Garten und die Nase mit geschlossenen Augen in die letzten Strahlen halten.

Oma ist gestorben

Oma ist gestorben – ich war an ihrer Seite

Das hier ist der wichtigste, persönlichste, intensivste und schwerste Text meines Lebens. Meine Oma ist gestorben und ich habe sie ein Stück begleitet. Ich finde es wichtig, dass wir uns mit dem Tod beschäftigen – darüber schreiben, lesen, reden. Denn dann wird die Angst ein bisschen kleiner.

Briefe an Omi

Brief an Omi, Nr. 26: Ostern am Grab

Liebe Omi, du bist jetzt seit einundreißig Wochen tot und nun haben wir das erste Ostern ohne dich feiern müssen. Jedenfalls mich hält so was wie der Tod nicht davon ab, dir zu schreiben, was so los ist. Also. Vergangenes…

Briefe an Omi

Brief an Omi, Nr. 25: Du hast mich inspiriert

Liebe Omi, du bist jetzt seit neunundzwanzig Wochen tot und manchmal habe ich noch Albträume, in denen du noch mal stirbst. Dennoch mich hält so was wie der Tod nicht davon ab, dir zu schreiben, was passiert ist. Also.

Briefe an Omi

Brief an Omi, Nr. 22: Wenn Opi denkt, es geht zu Ende

Liebe Omi, du bist jetzt seit fünfundzwanzig Wochen tot und manchmal vergisst Opa das für einen Moment. Ich hingegen nie. Jedenfalls kann mich so was wie der Tod nicht davon abhalten, dir zu schreiben, was alles passiert ist. Also.

Briefe an Omi

Brief an Omi, Nr. 19: Alles Gute zum Geburtstag

Liebe Omi, du bist jetzt seit einundzwanzig Wochen tot und gestern war dein Geburtstag. Es gibt keine Worte für das Gefühl der Leere in meinem Herzen. Jedenfalls kann mich der Tod nicht davon abhalten, dir zu schreiben, was so alles…

Briefe an Omi

Brief an Omi, Nr. 12: Opi vermisst dich immer noch sehr

Liebe Omi, du bist heute seit genau dreizehn Wochen tot und vergangene Nacht habe ich im Traum dein Sterben noch mal durchlebt. Ich konnte danach nicht mehr einschlafen. Du fehlst, weißt du. Allerdings kann mich dein Tod nicht davon abhalten, dir…

Briefe an Omi

Brief an Omi, Nr. 11: Dein Grabstein steht

Liebe Omi, du bist heute seit genau zwölf Wochen tot und so ganz langsam scheine ich meinen Frieden damit zu machen – zu meiner eigenen Überraschung. Allerdings kann mich dein Tod nicht davon abhalten, dir zu schreiben, was so…

Briefe an Omi

Brief an Omi Nr. 2: Opi ist so traurig

Liebe Omi, du bist jetzt seit genau drei Wochen tot. Wie kannst du überhaupt tot sein? Ein Teil von mir will das nicht begreifen. Das ist doch absurd! Jedenfalls hält mich so etwas wie der Tod…

Briefe an Omi

Brief an Omi Nr. 1: die Beerdigung

Liebe Omi, du bist jetzt seit genau zwei Wochen tot und es ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht mindestens dreimal das Bedürfnis hatte, dich anzurufen und dir von irgendetwas zu erzählen.…

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